Staatsanwaltschaft Münster duldet Nötigung und gefährliches Überholen

Die Staatsanwaltschaft Münster hat anscheinend kein Problem mit gefährdenden Übergriffen durch Kraftfahrer gegen schwächere Verkehrsteilnehmer. Ende Januar war ich durch einen bekannten Tankstellenbetreiber in Münster auf meinem Weg zur Arbeit massiv bedrängt und verhupt worden. Ich hatte den Automacho daraufhin am Ludgerikreisel gestellt und aufgehalten.

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Der Täter hat den Sachverhalt gegenüber Polizei und Staatsanwaltschaft Münster unstreitig eingeräumt. Während die Staatsanwaltschaft Münster mich als Radfahrer jedoch vor den Kadi zieht, zeigen sich die Steigbügelhalter der münsterschen Verkehrsmittelapartheid gegenüber dem Gefährder gnädig und stellen das Verfahren ein.

Hier die Einstellung zum Nachlesen.

Anmerkung: Der Sachverhalt hat sich auf der Engelenschanze zugetragen, die Polizei Münster hat anscheinend bereits bei der Aufnahme der Tat geschlampt. Für die Beurteilung des Sachverhalts nach §§ 240, 315c Abs. 1 Nr. 2c) StVO ist dies jedoch unbeachtlich, da an beiden Stellen das Überholen durch durchgezogene Linie verboten ist und ich für die Nichtnutzung des Radwegs eine gute Erklärung habe: Die Einfahrt zum Parkplatz meines Arbeitgebers liegt nämlich auf der anderen Seite.

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