Prozess am 19. September

Weil ich den Fehler begangen habe, nach einem erheblichen Übergriff eines münsterschen Tankstellenbetreibers mich nicht der hoheitlichen Gewalt der münsterschen Kraftfahrer zu beugen, sondern es gewagt habe, den Mercedes-AMG-Fahrer an seinem gottgegebenen Recht auf Weiterfahrt zu hindern und die Polizei Münster hinzuzurufen, wird mir am 19. September 2017 vor dem Amtsgericht Münster der Prozess gemacht.

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Der Tankstellenbetreiber hatte zugegeben, mich im Verlauf der Engelenschanze bzw. Schorlemerstraße angehupt und überholt zu haben. Der Sachverhalt ist weitgehend unstreitig (d.h. es steht eben nicht Aussage gegen Aussage). Die Beamten der Polizei Münster übersahen hierbei völlig, dass im gesamten Bereich die Fahrbahn durch eine durchgezogene Linie getrennt ist und sich auch wegen der erschwerten Einsehbarkeit des Gegenverkehrs faktisch ein Überholverbot ergibt. Überholen ohne Gefährdung des Gegenverkehrs oder des Überholten ist in diesem Bereich unmöglich.

Engelenschanze am Ort des Überholvorgangs in Fahrtrichtung. Kritische Überholvorgänge erlebe ich hier immer wieder – Münsters uniformierte Ignorantentruppe schaut weg.

Bereits während der Aufnahme des Sachverhalts durch die Polizei Münster zeigte sich (erneut), dass man anscheinend an der Durchsetzung der Rechte von Weichzielen nicht interessiert ist. Demgegenüber scheinen die Polizeibeamten keine Probleme damit zu haben, wenn selbsernannte Hilfssherrifs durch maßregelnde Übergriffe andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringen: Der Tankstellenbetreiber konnte einen meiner Auffassung nach nötigenden Übergriff zugeben, ohne hier auch nur ansatzweise Konsequenzen seitens der Polizei Münster fürchten zu müssen.

Das Aufhalten wird mir jetzt von der Kavallerie der münsterschen Verkehrsmittelapartheid als Nötigung ausgelegt – die Gegenanzeige gegen den wertvollen Leistungsträger wurde hingegen durch die „Staats“-Anwaltschaft Münster eingestellt.

Die Polizei Münster kann zudem anscheinend nicht mit scharfer, zugespitzter Kritik umgehen und versucht, diesen Blog durch entsprechende Anzeigen zum Schweigen zu bringen. Ich hatte der Polizei Münster und auch einzelnen Beamten mehrfach chauvinistisches, auf unzutreffende Ressentiments zurückzuführendes Handeln gegenüber dem Radfahrerinnen und Radfahrern bei eigenem Pflichtversagen vorgeworfen – und dies mit dem Begriff Verkehrsmittelrassismus bzw. Verkehrsmittelapartheid zusammenfassend bezeichnet. Die Polizei Münster sowie die Staatsawaltschaft sehen hierin anscheinend eine Beleidigung.

Hierbei ist anzumerken, dass das Bundesverfassungsgericht gerade innerhalb der letzten zwei Jahre die Grenzen des Strafrechts im Bezug auf die Meiungsfreiheit deutlich enger gezogen hat. Beim Landgericht Münster hatte ich selbst in einem ähnlichen Fall eine Verfahrenseinstellung erwirkt. Bei der Staatswaltschaft Münster scheint man hiervon noch keine Kenntnis erlangt zu haben und verfolgt lieber Andersdenkende.

Gegenschuß: Übergang von der Engelenschanze auf die Schorlemerstraße. Überholer müssen wegen der Verkehrsinsel scharf reinziehen.

Meiner Auffassung nach zeigt dieser Sachverhalt bereits für sich genommen, dass die Strafverfolgungs- und Ordnungsbehörden in Münster zu massiver Autojustiz neigen und sich diesbezüglich von den Grundsätzen der rechtstaatlichen Ordnung entfernt haben. Als Radfahrer kann man in Münster nicht seine Rechte wahrnehmen, ohne in Gefahr zu laufen, mit einem Strafprozess belangt zu werden. Die Justiz in Münster ist im Bezug auf den Radverkehr nicht mehr funktionsfähig. Insbesondere die Staatsanwaltschaft Münster scheitert an ihrer rechtstaatlichen Aufgabe, ein faires Verfahren zu ermöglichen und gegen beide Seiten ausreichend zu ermitteln.

Die Verhandlung gegen mich findet am 19. September 2017 um 13 Uhr, Sitzungssaal 112 B am Amtsgericht Münster statt. Ich hoffe, dass sich der ein oder andere Leser meines Blogs einfinden wird, um Beistand zu leisten.

Eine Bitte:

Ich weiß sehr gut, dass ich häufig eine sehr schroffe, sehr scharfe Sprache wähle – ich mache das, weil ich wirklich davon ausgehe, dass es sich bei den Handlungen der Polizei Münster, aber auch von übergriffigen Kraftfahrern um eine Art chauvinistisch motivierten Gewaltakt handelt. Weder die Polizei und die Staatsanwaltschaft Münster noch die betreffenden Kraftfahrer nehmen Radfahrer als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer wahr. Ich nehme zudem den Unterschied zwischen Schmähung und Sachkritik sehr ernst und hüte mich, Polizisten, Ordnungsämtler oder andere Verkehrsteilnehmer etwa als Hurensöhne, Mutterficker, Bastarde oder Ähnliches zu bezeichnen, obwohl ich mir da manchmal wirklich auf die Zunge beißen muss, um nicht einfach so eine Hasskannonade loszulassen.

Etwa auf Höhe des „Blauen Lollies“ befindet sich die Einfahrt zum Firmenparkplatz meines Arbeitgebers. Das sind keine 100 Meter. Deswegen fahre ich dort nicht auf dem Radweg, sondern halte mich frühzeitig links.

Ich sehe es aber nicht ein, Mißstände nicht auch mit entsprechend deftigen, griffigen und zutreffenden Begriffen zu benennen. Wer Schwarze auf Grund der Hautfarbe anzündet, muss  damit leben, als Rassist bezeichnet zu werden. Wer mich von der Straße hupt, nur um ein paar Sekunden länger an der nächsten roten Ampel zu warten, den tituliere ich als Verkehrsfaschisten – weil er genau das tut, woraus sich später der Faschismus seinen Namen genommen hat: Sich den Weg freiprügeln.

Ich bitte daher, von Diskussionen bezüglich meiner Wortwahl abzusehen und sich zu vergegenwärtigen, dass es hier auch um das Recht der freien Meinungsäußerung geht. Vor allem „in freier Wildbahn“ ist dabei nicht immer eine sorgfältige Abwägung der Sprache möglich, wie man das etwa in einem Beschwerdebrief machen kann. Man muss meiner Ansicht nach in einem Rechtstaat auch Polizisten damit konfrontieren können, wenn ihr Handeln nicht mehr rechtstaatlichen Prinzipien genügt. Und eine Behörde in einem Rechtstaat muss auch mit solch scharfer Kritik leben und umgehen können:

Einen Staat, indem solche Äußerungen strafrechtlich sanktioniert werden, erachte ich nicht als erhaltenswert.

 

26 Kommentare zu “Prozess am 19. September

  1. Michael Deim

    Tatsache ist, das Rasmus Richter, Gestern mit Recht verurteilt wurde ! Dies zum 2.ten mal, (erste Urteil in 2015)wegen Beleidigung, und Nötigung ! 70 Tageseinheiten a. 25 EUR, = 1750.-EUR. Hinzu kommen die Zeugengelder, Gerichts und Anwaltskosten, die er Bezahlen muss. Die Beweislage war klar gegen Ihn. Wie der Staatsanwalt und auch der Richter klar ausführten, zeigt Rasmus Richter keine Reue und Einsicht, das er sich total falsch verhalten hat !! In Deutschland gilt für alle Verkehrsteilnehmer, ganz klar das Rechtsfahrgebot, woran sich auch Radfahrer zu halten haben. Rasmus Richter meint, er kann mit seinem Rad Autofahrern den Weg Versperren, diese Beleidigen und Nötigen. Das, das nicht geht, hat man Ihm Gestern eines besseren Belehrt. Richtig so !! Macht er das nochmal (womit zu Rechnen ist) wird es nicht mehr bei einer Geldstrafe bleiben, dann wird er vorbestraft sein! Rasmus Richter meint, er kann mitten auf der Strasse Fahren, oder 3 Fahrspuren wechseln, ohne dies anzuzeigen, oder zu Schauen, ob ein anderer Verkehrsteilnehmer hinter Ihm ist, und Stumpf über jede Rote Ampel Fahren, also Wasser Predigen und Wein Trinken. Wenn Ihn dann einer anhupt, wird er sehr ausfallend und aggressiv, obwohl er total im Unrecht ist ! Tageseinheit 25.-EUR deswegen nur so wenig, weil er nach Angaben seines Anwaltes nur ganz knapp über Harz 4 lebt, na sowas,hat er doch wohl bis jetzt nicht so viel auf die Beine stellen können, abgesehen von seinem Fahrrad fet….

    1. Rasmus Richter Autor des Beitrags

      Herr Deim, es gilt ein Rechtsfahrgebot, sicherlich. Aber es gelten auch gewisse Sicherheitsabstände für Sie, wenn Sie einen Radfahrer überholen. Das ist 1,50m. Mit Ihrem C-Klasse-Benz überfahren Sie dann zwangsläufig die Mittellinie an der Engelenschanze. Ich glaube, der Richter hatte an meinem Fahrstil auch nichts auszusetzen. Sondern nur daran, dass ich Sie zu lange festgesetzt habe. Denken Sie mal drüber nach, wie dieses Urteil in Teilen der münsterschen Radfahrerschaft aufgenommen werden könnte. Da werden einige bald nicht mehr so freundlich sein und selbsternannte Hilfspolizisten wie Sie nur aufhalten und anzeigen. Da brauchen Sie dann vielleicht mal ’nen neuen Spiegel oder etwas Lack – oder ’ne neue Frontschürze, nicht nur am Auto.

  2. Michael Deim

    1. Der Sicherheitsabstand beträgt Radfahrern gegenüber nirgendswo 1,5 Meter. An der Engelenschanze kann man durchaus Radfahrer gefahrlos Überholen, machen andere und ich jeden Tag. Nur wenn sich einer wie sie sich mitten auf die Strasse stellt und stehen bleibt, ist das kein Überholen, sondern ein vorbeifahren, somit darf man die Mittellinie Überfahren, ( dies gilt auch für andere Fahrzeuge die sich unter 25 K/mh bewegen) na wieder was gelernt Rasmus Richter?? Dann sollten sie mir nicht Drohen, werde Ihren Komentar ausdrucken. Sollte irgendwas an meinem Fz. Passieren (Im übrigen eine E-Klasse) werde ich sie dafür verantwortlich machen und Ihnen Ihr aller letztes Hemd ausziehen. Darauf können sie sich verlassen. Desweiteren habe ich 4 erwachsene Söhne, die alle nicht von Pappe sind, und wenn die son scheiss Lesen was sie Schreiben, gar kein Spass verstehen, und sehr schnell sehr sauer werden !! Ihre Adresse Overbergstrasse 26 ist kein Geheimnis. Also lass diese dummen Drohungen, der Schuss kann verdammt nach hinten losgehen. Wir werden ja Sehen wer dann was neues im Gesicht braucht. Leg dich nicht mit mir an, das haben schon ganz andere versucht und sind dabei fürchterlich auf die Schnauze gefallen. Hast ja schon mal, siehe Gestern den kürzeren gegen mich gezogen. Im übrigen von dem schönen Zeugengeld was ich bekommen habe und sie bezahlen müssen werden wir, meine Frau und ich schön beim Italiener Essen gehen. Vorspeise Hauptspeise, schöne Flasche Rotwein.

    1. Schmidt Ulrich

      Michael Daim kann es sein das Sie besser zur einer MPU sollten. Ich lese hier gerade das Sie mit Schlägen drohen. Ich denke das Sie sich wahrscheinlich ebenso asozial mit ihren Auto im Straßenverkehr bewegen. Nun was Überhollabstände angeht sollten sie die vielleicht einschlägige Urteile lesen oder von ihren Rechtsanwalt vorlesen lassen. Ich hoffe das ich Ihnen oder Ihren Kinder die nach ihren eigenen angaben auch nicht von Pappe sind nicht begegne werde. Ich hoffe das der Richter und Staatsanwaltschaft auch hier mal einen Blick reinwirft und feststellt das irgendwas nicht optimal gelaufen ist.

    2. KLaus Schneider

      Herr Deim gibt hier gerade schriftlich zu, dass er wiederholt gegen die StVO verstößt und dies auch wieder tun wird. Bestimmt bekommt er mildernde Umstände, da er die StVO garnicht kennt…..

  3. MartinTriker

    Also wer bisher den Schilderungen von Rasmus nicht traute hat nun wohl keinen Grund mehr dies zu tun. Da ist also jemand, der sich über sein Auto definiert, offen zugibt die gültige Rechtslage nicht zu kennen, und dann noch öffentlich Schläge androht. Respekt, Herr Deim, gekonnt ins Abseits manövriert. Aber das fällt Ihnen vermutlich gar nicht auf.

    Leider ist es immer noch zu oft so, dass Recht haben und Recht bekommen zweierlei Paar Schuh sind. Bleibt zu hoffen dass Sie das nächste Mal nicht auf einen Richter treffen, der Ihnen gewogen ist, sondern die Rechtslage nicht nur kennt sondern auch durchsetzt.

    Rasmus kann man nur raten diese Beiträge zu sichern.

  4. Michael Deim

    Die Herren Schmidt und Triker. Erstmal hat Rasmus Richter mir gedroht hier öffentlich, aber darüber verlieren sie kein Wort !! War vorher schon klar. Dann zweitens, ist es mein Recht und meine Pflicht, mich und die meinen, genau wie mein Eigentum zu Schützen, was ich auch ganz sicher machen werde !! Kann man auch als Notwehr bezeichnen. Ich habe niemanden mit Schläge gedroht, wer Lesen und Schreiben kann, ist anderen Leuten ganz klar im Vorteil. Dann Herr Triker, sie Sprechen dem Richter und dem Staatsanwalt ab, die Rechtslage zu Kennen?? Die Beweislage war klar und eindeutig, und ich war nicht der einzige Zeuge. So meint Rasmus Richter unter anderem ,er könne Polizisten beleidigen und respecktlos sein. Da hat man Ihm diesmal belehrt. Im übrigen ist er in so einer Sache 2015 schon mal von einem anderen Richter verurteilt worden, und wenn er solche Sachen nochmal macht, gibt das ein ganz schmalen Fuß. Dann bleibt es nicht mehr bei einer Geldstrafe ! Und das ist auch richtig so. Rasmus Richter bezeichnet unsere gute Polizei (In anderen Ländern, wäre man froh ,wenn man eine so gut funktionierende Polizei hätte, wie bei uns) als Verkehrsmittelapartheid, oder chauvinistisches Beamtenvolk, oder Verkehrsfaschisten. Dann schreibt er das unser guter demokratischer Staat, nicht erhaltenswert wäre. Was er noch nicht weiss, er wird sich über diese Staatsfeindlichen Äußerungen, wiederum vor Gericht rechtfertigen müssen !! Aber was soll man von Leuten, die so ein Gedankengut vertreten auch schon erwarten. Solche Leute haben von diesem Staat alles bekommen, Schule, Ausbildung, ectr. beziehen Leistungen von diesem Staat, weil sie ja oft selber nichts auf die Reihe gebracht haben, sind gegen alles, Leisten nichts. Z.B. Steuern Zahlen. Solchen Leuten empfehle ich einen Ortswechsel, Nord Korea, oder Libanon, Iran ectr. mal Schauen wie weit die denn wohl da kommen

    1. MartinTriker

      „Wir werden ja Sehen wer dann was neues im Gesicht braucht. “ Das ist für Sie also „Ich habe niemanden mit Schläge gedroht“? Soso. Zum Rest braucht man kein Wort verlieren. Sie reden sich in Rage. Gut, weiter so.

  5. Dorothea Köhler

    Bin gerade über diesen erneuten Beitrag von Hrn. Richter gestoßen. Über seine Wortwahl kann man durchaus geteilter Meinung sein.
    Allerdings muss ich Beipflichten, dass Sie Herr Deim hier auch nicht wenig vom Leder lassen und man Ihre Äußerungen sehr wohl als körperliche Drohung auffassen kann. Durch Sie oder Ihre Söhne unter Hinweis auf den Fakt, dass Sie und diese seinen Wohnort kennen. Demgegenüber ist Hr. Richter auch nicht weniger aufgeregt in seinen Äußerungen, hat aber nicht damit gedroht, dass er selbst oder ihm bekannte Dritte gegen Sie oder Ihr Kfz vorgehen würden.

    Übrigens wurde zumindest mir in der Fahrschule sehr wohl in den Theoriestunden vermittelt, dass man als Kraftfahrer beim Überholen von Radfahren einen Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten und bei durchgezogenen Fahrbahnmarkierungen ggf. das Überholen zu unterlassen hat.
    Sie können sich ja auch mal hier fortBILDEN:

    https://www.adfc-nrw.de/kreisverbaende/kv-bottrop/radverkehr/verkehrsregeln/ueberholen-von-radfahrern.html

    Und übrigens bekomme ich bei Ihren Ausführungen an Ihrer damaligen Fahrerausbildung: „Nur wenn sich einer wie sie sich mitten auf die Strasse stellt und stehen bleibt, ist das kein Überholen, sondern ein vorbeifahren, somit darf man die Mittellinie Überfahren, ( dies gilt auch für andere Fahrzeuge die sich unter 25 K/mh bewegen).“ ??? Ihr Ernst???

    Hierzu mal der zugehörige Text der StVO(!):
    „1.
    a)
    Wer ein Fahrzeug führt, darf die durchgehende Linie auch nicht teilweise überfahren.
    b)
    Trennt die durchgehende Linie den Fahrbahnteil für den Gegenverkehr ab, ist rechts von ihr zu fahren.
    c)
    Grenzt sie einen befestigten Seitenstreifen ab, müssen außerorts landwirtschaftliche Zug- und Arbeitsmaschinen, Fuhrwerke und ähnlich langsame Fahrzeuge möglichst rechts von ihr fahren.
    d)
    Wer ein Fahrzeug führt, darf auf der Fahrbahn nicht parken, wenn zwischen dem abgestellten Fahrzeug und der Fahrstreifenbegrenzungslinie kein Fahrstreifen von mindestens 3 m mehr verbleibt.
    2.
    a)
    Wer ein Fahrzeug führt, darf links von der durchgehenden Fahrbahnbegrenzungslinie nicht halten, wenn rechts ein Seitenstreifen oder Sonderweg vorhanden ist.
    b)
    Wer ein Fahrzeug führt, darf die Fahrbahnbegrenzung der Mittelinsel des Kreisverkehrs nicht überfahren.
    c)
    Ausgenommen von dem Verbot zum Überfahren der Fahrbahnbegrenzung der Mittelinsel des Kreisverkehrs sind nur Fahrzeuge, denen wegen ihrer Abmessungen das Befahren sonst nicht möglich wäre. Mit ihnen darf die Mittelinsel überfahren werden, wenn eine Gefährdung anderer am Verkehr Teilnehmenden ausgeschlossen ist.
    3.
    a)
    Wird durch Zeichen 223.1 das Befahren eines Seitenstreifens angeordnet, darf die Fahrbahnbegrenzung wie eine Leitlinie zur Markierung von Fahrstreifen einer durchgehenden Fahrbahn (Zeichen 340) überfahren werden.
    b)
    Grenzt sie einen Sonderweg ab, darf sie nur überfahren werden, wenn dahinter anders nicht erreichbare Parkstände angelegt sind und das Benutzen von Sonderwegen weder gefährdet noch behindert wird.
    c)
    Die Fahrbahnbegrenzungslinie darf überfahren werden, wenn sich dahinter eine nicht anders erreichbare Grundstückszufahrt befindet.“ (hier zu finden: https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/BJNR036710013.html#BJNR036710013BJNG000200000 – Anlage 2 (zu § 41 Absatz 1) – Vorschriftzeichen – Abschnitt 9 Markierungen – Nr. 68)

    Wie Sie ja bereits schrieben: WER LESEN KANN IST KLAR IM VORTEIL!

    Übrigens ist wohl für alle mal die letzte Studie „Verkehrsklima 2016“ des GDV eine zu empfehlende Lektüre (gibt es hier: https://udv.de/de/publikationen/unfallforschung-kompakt/verkehrsklima-deutschland-2016). Musste gerade an S. 17f. dieser Studie denken: „93 Prozent haben schon wahrgenommen, dass Fahr- radfahrer zu dicht überholt werden. Im Gegensatz dazu sagen allerdings 97 Prozent der befragten Pkw- Fahrer, dass sie besonders viel Rücksicht nehmen, wenn sie Fahrräder überholen. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass vor allem das rücksichtsvolle Überholen von Fahrradfahrern vielen wichtig zu sein scheint. Rücksichtsloses Verhalten ge- genüber Fahrradfahrern wird von vielen Befragten wahr- genommen. Vergleichsweise häu ge selbstberichtete aggressive Verhaltensweisen sind zu schnelles Fahren auf Grund von Ärger sowie Drängeln in bestimmten Si- tuationen. Fast die Hälfte, beziehungsweise ein Drittel der Befragten gab bei diesen Aussagen mindestens „trifft kaum zu“ (1) an.
    Die Selbst- und Fremdwahrnehmung der aggressiven Verhaltensweisen im Straßenverkehr gehen auseinan- der. Aggressive Verhaltensweisen werden öfter über an- dere berichtet als bei sich selbst wahrgenommen. Diese Diskrepanz zwischen selbst- und fremdbeobachtetem Verhalten wurde bereits in der Untersuchung 2010 fest- gestellt und thematisiert [10]. Es handelt sich um ein ver- breitetes Phänomen, um das Selbstbild in Bezug auf das eigene Fahrverhalten zu schützen. Fahrfehler werden eher anderen Verkehrsteilnehmern zugeschrieben.“

  6. sternburg

    Sehr geehrter Herr Deim,

    ich finde das toll, dass Sie sich alleine an die Fakten halten. Dann will ich dies spaßeshalber ebenso halten.

    Außerdem finde ich es großartig, dass Sie – anders als ich, mich feige hinter einer anonymen Kunstfigur versteckende Internetperson – hier offenkundig mit und in Verantwortung für ihren Realnamen auftreten. Und dies in „feindlichem“ Territorium. Dazu gehört Rückgrad. Gratulation dazu.

    Zurück zu den Fakten: Ich kenne nur einen sehr kleine Ausschnitt Ihrer Auseinandersetzung mit dem hiesigen Hausherren. Ich habe lediglich diesen Blogeintrag und diese Kommentarspalte überflogen. Und da ich aus Faulheit und Desinteresse nicht gewillt bin, mich in die konkrete Sachlage weiter einzuarbeiten, werte ich persönlich Ihre Äußerungen hier mit einem heftigen Bonus in Bezug auf ihre Glaubwürdigkeit.

    Ich glaube Ihnen. Und ich lege für meine Bewertung quasi ausschließlich Ihre hier getätigten Äußerungen zu Grunde.

    Und dies führt mich zu folgender Bewertung:

    Die Frage, ob die zuständigen Behörden Ihre Äußerungen entweder dazu bewegen, Ihnen eine MPU aufzuerlegen oder ob sie ihnen direkt die Fahrerlaubnis entziehen, dies nehme ich persönlich als Maßstab, ob die zuständigen Behörden eigentlich noch alle Tassen im Schrank haben.

    Denn dass sie dies schon lange nicht mehr haben, dies sollte mehr als deutlich geworden sein.

    Vielen Dank für den Einblick in Ihre Selbstwahrnehmung und für immer der Ihre,

    [anonyme Internetperson]

  7. sternburg

    Rasmus,

    bei aller Liebe. Und bei allem wo wir einer Meinung sind.Und das ist sehr viel: All das, was Du beschreibst, das erlebe ich selbstredend auch.

    Ich habe natürlich keinen Anhaltspunkt, um zu beurteilen, inwiefern Deine Schilderungen zutreffen. Aber wie gesagt: Ich erlebe dies ähnlich.

    Und ich bin ganz sicher ein großer Freund der klaren Wortwahl. Und ganz klar stehe ich hinter Dir, wenn Du auch und gerade den Inhabern des staatlichen Gewaltmonopols gegenüber eine kräftige Wortwahl nutzt, solange diese sich innerhalb der Auseinandersetzung in der Sache bewegt. Ich wäre selber ob Deiner Schilderungen zu so mancher Wortwahl in der Lage, wäre dies hier – wo letztlich Du dafür haftest – nicht so billig.

    Alles in allem steh ich also fest auf Deiner Seite.

    Aber ganz im Ernst: Du überschreitest die Grenze dessen, was man bei aller Empörung äußern kann, deutlich. Das kannste nicht bringen, Alter.

    Es ist, verfickt nochmal, völlig scheißegal, wie beschissen wir alle auf der Straße behandelt werden. Es ist auch egal, welche Menschenverachtung und lebensgefährliche Selbstgerechtigkeit degenerierte #Automachos wie Dein Freund hier an den Tag legen. Und es ist auch egal, wenn die Menschen, die von unserer Gesellschaft beauftragt sind, unser aller Leben zu schützen, seltsamerweise selber nur den Blick des jeden anderen Verkehrsteilnehmers als Zumutung empfindenden Autofahrers an den Tag legen. Denn dies alles mag scheiße sein, und ungerecht und empörend und was weiß ich noch alles.

    Aber es ist kein Rassismus.

    Es ist keine Apartheit.

    Und es ist kein Faschismus.

    Ich will – schon weil ich mich, wie gesagt, selber über sie empöre – die Beweggründe Deiner Empörung nicht klein reden. Aber sie mit solchen Vokabeln zu belegen ist dumm, völlig neben der Spur und übrigens uns allen auch nicht hilfreich.

    Ich bin zutiefst empört darüber, dass ich beständig mit der Scheiße leben muss, die Du hier beschreibst. Aber ich bin mir gleichzeitig sicher, jeder der vielen Menschen, die tatsächlich Rassismus, Apartheit oder Faschismus erleben müssen, wären froh um unserer beiden Probleme.

    Also ernsthaft: Komm mal runter, Alter.

    ps: Darin eine Strafbarkeit nach § 186 ff StGB zu erblicken halte ich (nach dem Geschilderten) übrigens für völlig abwegig. Aber nicht alles, was ich für legal halte, halte ich auch für legitim.

    1. Rasmus Richter Autor des Beitrags

      Ich kann Deine Vorbehalte gegen meine konkrete Wortwahl durchaus nachvollziehen. In der Kürze der Zeit kann ich das gerade nur ganz knapp anreißen:

      Ich sehe hinter der Auffassung von Menschen wie Herrn Deim sozialdarwinistische bzw. chauvinistische Tendenzen. Also jene Denkprinzipien, die auch Rassismus, Sexismus, Faschismus, Apartheid usw. zu Grunde liegen. Allerdings laufen die hier nur im Bezug auf Verkehrsteilnehmer ab: Alles was nicht der eigenen Gattung entspricht, hat sich aus dem Weg zu verpissen. Die Gesellschaft entwickelt gerade erst ein Gespür dafür, dass derartige Übergrifflichkeiten auch im Verkehr eine Rolle spielen.

      Allerdings gibt es dafür noch keine griffige Terminologie, sodass ich mich auf solche Analogien beschränken muss. Im Diskurs bilden sich aber derzeit Begriffe wie Automacho und Automobilismus heraus. Wenn die irgendwann genügend verbreitet und negativ besetzt sind, werde ich die auch benutzen.

      Grüße,

      Rasmus

  8. Christoph S

    Schreibst Du auch noch etwas über den Prozess?
    Außerdem würden mich Name und Adresse des „Tankstellenbetreibers“ (Deine Adresse kenne ich, dank eines -hier den verhaltensgestörten Soziopathen vorspielenden Kommentators- ja jetzt) interessieren.
    Wichtig für mich wäre dabei der Standort der Tankstelle. Nicht dass ich dort versehentlich tanke oder etwas kaufe. Womöglich sehen das ein paar Freunde von mir ähnlich.

  9. Werauchimmer

    Die militanten Radfahrer die sich auf dieser Seite tummeln, sollten ihr eigenes Verhalten, insbesondere gegenüber schwächeren Verkehrsteilnehmern, wie Fußgängern, anschauen. Und wer sich dort Rücksichtsvoll verhält, kann gerne Steine werfen. Symbolisch gemeint. Alle anderen wie Herr Richter, sollten nicht mit Steinen werfen. Da sie selbst im Glashaus sitzen.

    Das Verhalten von über 90% der Radfahrer in Münster, ist unterste Stufe und bildet sich hier in bester Form fort. Nehmt erstmal selbst auf Fußgänger Rücksicht, wenn ihr Rechts abbiegen. Als Fußgänger muss man da immer zu Seite springen, oder sich dumm anpöppeln lassen. Stinkefinger sind bei den Radfahrern auch die Regeln. Genau wie mit 15 bis 25 km auf Fußwegen direkt an den Häusern entlang zu fahren. Natürlich entgegen der Fahrtrichtung. Am Aasee wo große Teile reine Fußwege sind, dort fahren täglich 1000 Temperaturen Radfahrer entlang. Und Wehe der Wege ist mal nicht frei. Da wird Rücksichtslos geklingelt. Militante Radfahrer. Und diese Spezies probt auf dieser mehr als peinlichen Seite den Aufstand.

    1. Rasmus Richter Autor des Beitrags

      Ich lasse diesen Post hier mal zu, da ich mich mit Löschungen normalerweise sehr schwer tue, weil ich das auch für einen gewissen Eingriff in die Meinungsfreiheit halte. Ich werde aber in naher Zukunft für die Kommentarfunktion ein paar Regeln aufstellen, welche Art Posts ich in Zukunft löschen werden. Whataboutism wie dieser Post hier wird definitiv dazu gehören, da solche Posts keinerlei sachlichen Beitrag zu Thema liefern.

      Eine Sache kann ich hier aber nicht so stehen lassen:

      Ich versuche, mich gegenüber schwächeren Verkehrsteilnehmern – insbesondere älteren Fußgängern und Rentner – möglichst rücksichtsvoll zu verhalten. Ich kann zwar nicht ausschließen, dass ich selbst mal einen Fahrfehler begehe, aber vorsätzlich werde ich niemanden gefährden. Die meisten Kampfradler – um diesen Begriff hier einmal zu nutzen, sehen das wohl ähnlich.

      Meiner Erfahrung nach sind die Gefährder unter den Radfahrern eher Menschen, die sich wegen aggressiver Kraftfahrer wie den beiden Exemplaren, mit denen ich mich im Prozess rumschlagen durfte, nicht mehr auf die Fahrbahn trauen – auch an Stellen, wo sie das dürfen oder vielleicht auch müssen. Gerade Fußgänger sollten deswegen ein erhebliches Interesse an der Ahndung von Automachos haben, denn letztlich sind sie das letzte Glied in dieser sozialdarwinistischen Kette, die dafür sorgt, dass Innenstadtstraßen zu No-Go-Areas werden.

      1. Werauchimmer

        Gerade Sie Herr Richter, müssen irgendwenn bezüglich Sachlichkeit maßregeln. Wie man in den Wald ruft, so schalt es raus.

        Und ich als Fußgänger habe mehr Angst vor den vielen Radfahrern, die sich an null Regeln halten, als vor Autofahrern.

        Als Massen Sie sich nicht an, für andere sprechen so können.

        Im übrigen haben RADFAHRER AUF ALLE FUßGÄNGER Rücksicht zu nehmen. Aber diese Antwort zeigt nur, dass sie dies nicht tun. Als selbst Rücksichtlos sind. Und auf der anderen Seite hier öffentlich andere deformieren. Arm ist ein solches Verhalten. Und würde völlig zu Recht vom Landgericht bestraft. Ende.

        1. Rasmus Richter Autor des Beitrags

          Sie verstehen den Unterschied zwischen Polemik und unsachlicher Allgemeinkritik nicht ansatzweise. Ich sage nicht die Fahrradfahrer, die Autofahrer usw. Aber ach, das wird mir jetzt zu doof. Sie wollen das anscheinend auch nicht verstehen.

  10. Michael Deim

    Nur zur Info an alle. Ich habe eine gültige Fahrerlaubnis und dies schon sehr lange, habe in Flensburg keine Punkte und wurde, und werde auch nicht zu einer MPU vorgeladen. Dann mir, in irgend einer Form, Rassismus, oder Faschismus vor zu werfen, ist mehr als unverschämt und lächerlich, da meine Frau, mit der ich seit Ewigkeiten zusammen bin, eine farbige ist, die ursprünglich aus Afrika stammt, und wir zusammen SIEBEN gesunde erwachsene Kinder haben. Damals. als wir uns kennen lernten, hat kein Nachbar gegrüßt, weil ich eine Schwarze zu meiner Frau gemacht habe. Nach dem Motto, kann er denn keine deutsche bekommen ?? Auf Facebook, kann sich jeder die Fotos anschauen.Desweitern, haben wir. lange Zeit, bevor es die sogenannten Gutmenschen gab, nicht wenigen Afrikanern die hier Asyl suchten und bekamen, mit Erfolg, mit Rat und Tat zur Seite gestanden, damit Sie Fuß fassen und Zufrieden Leben können. dies machen wir Heute noch. Nun zu unserer Polizei ! Ich bin sehr viel im Ausland rum gekommen. Wer z.B. schon mal in Russland, der Ukraine, oder in schwarz Afrika war, wird das nach voll ziehen können. Denn die Bewohner dort wünschen sich so eine gute Polizei, die wir hier haben, unbestechlich, korrekt, in der Regel höflich und hilfsbereit. Halten sich an die Gesetzte und sind gut ausgebildet. Die Beleidigungen und Schimpfkanonaden von Rasmus Richter sind voll daneben und gehen so nicht !! Dann zu dem Vorfall, der zur wiederholten Verurteilung von Rasmus Richter führte. Rasmus Richter fuhr auf der Engelenschanze mitten auf der Strasse (Was er fälschlicherweise für sein Recht hält, und er meint, wie sehr viele andere Radfahrer, er brauche sich nicht an das Rechtsfahrgebot, was für alle Verkehrsteilnehmer gilt, zu halten). Dan blieb er unvermittelt mitten auf der Strasse Stehen, und blickte in meine Richtung, ich fuhr Vorbei, dann verfolgte er mich, fuhr dabei volles Rohr über die Rote Ampel, danach am Kreisverkehr als ich stand, wollte er mir ins Gesicht, durch das geöffnete Autofenster Schlagen, ich konnte Gott sei dank etwas ausweichen, und er traf in der Hauptsache meine Zigarette, danach stellt er sein Fahrrad quer vor mein Auto, versperrte für min. 20 Minuten den Weg und erzeugte ( 16.00 Uhr Kreisverkehr) einen riesigen Stau. Das ist normal?? Nein, das ist Nötigung, das gleiche hat er an der Von Steuben Straße mit einem Rentner Ehepaar gemacht. Dann wundert der sich, das er Verurteilt wird, gehts noch, wobei der Staatsanwalt und der Amtsrichter eher zu den ruhigen Vertretern zählen, es gibt auch andere! Dan zu den Radfahrern, das ist die Gruppe der Verkehrsteilnehmer in münster, die sich in der Masse überhaupt nicht an die Verkehrsregeln halten. Bei rot über die Ampel, ist für die normal, am Zebrastreifen Anhalten, wenn Fussgänger den Überqueren wollen, machen die nicht, Rechtsfahrgebot ist denen unbekannt. 3 Fahrstreifen wechseln ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten, ist normal. Beleuchtung im dunkeln ? Wofür ! usw. usw.

    1. Werauchimmer

      Da kann ich HERR Deim in allen Punkten nur zustimmen. So verhält sich kein vernünftiger Mensch. Das ist in größter Weise militantes gefährliches Verhalten. Welches perfekt, zu Herrn Richters Auftritten in den sozialen Kanälen passt.

      Ich kenne Herrn Deim schon sehr lange, weil wir dort regelmäßig getankt haben. Und ich kann die Aussagen der Radfahrer hier null Koma nix nachvollziehen.

      Und irgendwie wundert es mich nicht, dass Herr Richter mehrere Verkehrsvergehen begangen hat. Dazu scheinbar versuchte Körperverletzung. Unglaublich und so einer spielt sich hier auf. Peinlich, peinlicher, Richter.

  11. Norbert

    Als jemand, der regelmäßig in Straßenverkehrsrechtskommentaren liest, bin ich immer wieder erstaunt, mit welcher Überzeugen Leute im Internet kund tun, was angeblich gültige Rechtslage ist. Ich war nicht dabei, daher werde ich den Fall nicht beurteilen können. Nur so viel: Bei einer zweispurigen Straße mit durchgezogener Mittellinie wird man mit seinem Auto nie einen Radfahrer mit ausreichend Sicherheitsabstand überholen können, der ausreichend Abstand zum Bordtein hält, wenn man die geübte Rechtssprechungspraxis als Maßstab nimmt und nicht das, was sich aus dem Auto als ausreichend anfühlt. Zu dem strafrechtlichen Aspekten der Liebesarien beiden Seiten sollen sich andere äußern.

  12. Michael Deim

    In der Nacht von Samstag zu Sonntag bin ich um 23,23 Uhr unterdrückt angerufen worden. Der Gegenüber gab sich als Rasmus Richter aus, und wollte mich bedrohen. Ob es wirklich Rasmus Richter war, weiß ich nicht Ich habe das Gespräch sofort abgewürgt, war bestimmt einer von diesen militanten Radfahrern, oder ein dummer Trittbrettfahrer. Kündige hier mit aber an, das ich solche Gespräche, ab sofort Aufzeichnen werde, und diese Bedrohungen zur Anzeige bringen werde. Des weiteren, ist es durchaus möglich, auch wenn einer Unterdrückt anruft, die tatsächliche Telefon Nummer heraus zu bekommen.

  13. David Z.

    Ich bin gerade auf ein Urteil des BuVerfG gestoßen, das für den Blogbetreiber ganz interessant sein dürfte:
    http://www.bverfg.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2017/06/rk20170606_1bvr018017.html

    Zitat: „Das Recht, Maßnahmen der öffentlichen Gewalt ohne Furcht vor staatlichen Sanktionen auch scharf kritisieren zu können, gehört zum Kernbereich der Meinungsfreiheit, weshalb deren Gewicht insofern besonders hoch zu veranschlagen ist (vgl. BVerfGE 93, 266 ). Die Meinungsfreiheit erlaubt es insbesondere nicht, den Beschwerdeführer auf das zur Kritik am Rechtsstaat Erforderliche zu beschränken und ihm damit ein Recht auf polemische Zuspitzung abzusprechen.“

    Via: https://www.lawblog.de/index.php/archives/2017/09/27/was-erlauben-anwalt-2/

  14. Ilyas Haverkamp

    Sehr geehrter Herr Richter,

    bitte teilen Sie uns mit wenn die Berufungsverhandlung terminiert ist.

    Ich möchte Sie durch meine Anwesenheit gerne untersützen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ilyas Haverkamp

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